Rechte „Gelbwesten“ bleiben in Aachen eine marginalisierte Gruppierung

Aachen. Als Reinfall endete an Karnevalssamstag eine rechte „Gelbwesten“-Demonstration in Aachen unter dem Label „Europa steht auf!!!“ Exemplarisch stand die Aktion allerdings dafür, wie heterogen und unterdessen zerstritten die „Gelbwesten“ in der Region respektive dem übrigen Rheinland sind, die sich aus den unterschiedlichen rechten politischen bis verschwörungsgläubigen Spektren zusammengeschlossen beziehungsweise schon wieder zerstritten haben.

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„Gelbwesten“ in Aachen: Heterogenes und bisweilen rechtsextremes Meinungs-Crossover

Aachen. Große Teile der „Gelbwesten“-Proteste gegen die Unterzeichnung des „Vertrags von Aachen“ am 22. Januar waren auf dem Markt durch Vertreter aus dem rechten politischen Spektrum geprägt. Diese Kundgebung gegen Merkel und Macron war im Vorfeld von verschiedenen Aktivisten aus dem rechten und fremdenfeindlichen Spektrum sowie Verschwörungsideologen aus ganz Deutschland mit geplant und mit organisiert worden. Am Sonntag lief dann eine kleine Gruppe von „Gelbwesten“ gut sichtbar durch die Innenstadt und verteilte Flyer.

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Zwei Freisprüche im Prozess wegen Drogenhandels gegen Rechtsextremisten

Aachen. In dem Prozess gegen fünf Rechtsextremisten, die von Aachen-Brand aus bandenmäßig einen Drogenhandel über das Darknet betrieben haben sollen, sind Ende November zwei der Angeklagten freigesprochen worden. Zuvor war das Verfahren gegen sie abgetrennt worden. Der Prozess gegen die drei übrigen Rechtsextremisten wird voraussichtlich bis Februar 2019 fortgesetzt.

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Wahl zum Städteregionsrat: Die fast unsichtbare AfD

Städteregion. An diesem Wochenende kam es zur Stichwahl bei der Wahl zum neuen Städteregionsrat, die Tim Grüttemeier (CDU) mit 52,59 Prozent gegen Daniela Jansen (SPD, 47,41 Prozent) für sich entschied. Und obschon der Kandidat der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Markus Matzerath (Alsdorf), vor Wochen in den Medien noch mit den Worten wiedergegeben wurde, er könne sich eine Teilnahme bei der Stichwahl vorstellen zu erreichen, fiel die Entscheidung erwartungsgemäß ohne ihn. Matzerath hatte im ersten Wahlgang am 4. November trotz niedriger Wahlbeteiligung nur 6,84 Prozent der Stimmen geholt.

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