NRW-Verfassungsschutzbericht 2017

Düsseldorf/Region. Am Freitag haben der Landesverfassungsschutz und NRW-Innenminister Herbert Reul den NRW-Verfassungsschutzbericht 2017 vorgestellt. In früheren Berichten nahm die indirekte Nachfolgeorganisation der 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), „Syndikat 52“ (S52), bislang nur eine Nebenrolle ein. Nun aber wird S52 ausführlich dargestellt und es wird skizziert, dass die Gruppe im Raum Aachen, Düren und Heinsberg unter Jugendlichen eine Erlebniswelt Rechtsextremismus aufgebaut hat wie zu KAL-Zeiten.

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Prozess gegen Rechtsextremisten wegen Drogenhandels zieht sich

Aachen. Im Februar begann vor dem Landgericht Aachen der Prozess gegen fünf Rechtsextremisten, denen bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen wird. Es fanden erst 16 Verhandlungstage statt, was u.a. daran liegt, dass die 9. Große Strafkammer bei der Planung von Prozesstagen die Terminkalender von zehn Verteidigern und einer Sachverständigen berücksichtigen muss. Das Ende Mai von einem der Hauptverdächtigen abgelegte Geständnis hätte die Wende bringen können, doch dem Staatsanwalt war es zu dürftig.

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Themenschwerpunkt zum Stück "Die Räuber"

In der kommenden Woche findet im Theater Aachen in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Aachen und der Volkshochschule Aachen ein Themenschwerpunkt zum Stück "Die Räuber" (Friedrich Schiller) statt.

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Rechte Straftaten in der Region - Entwicklungen im Jahr 2017

Region. In NRW sind die rechtsextrem motivierten Straftaten im Jahr 2017 gegenüber 2016 zurückgegangen, wobei Gewalttaten und Körperverletzungen weiter auf hohem Niveau verbleiben. Dieser Trend ist auch im Großraum Aachen feststellbar. Zurück gehen diese Erkenntnisse auf die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion. Die Partei stellt dazu fest: „Die Zahlen liegen weiterhin [landesweit] auf beunruhigend hohem Niveau.“

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