Rechtsextreme Intensivtäter: Der Nachwuchs von „Syndikat 52“ in Aachen

Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremisten und AntifaschistInnen gibt es seit langem in Aachen. Trugen sie sich vor zehn bis zwölf Jahren meist in der Pontstraße und rund um das Autonome Zentrum (AZ) zu, gerieten vor zwei bis drei Jahren ältere Rechtsextremisten im Frankenberger Viertel immer wieder mit AntifaschistInnen und Linksradikalen aneinander. Unterdessen ist eine noch minderjährige, gleichwohl stark radikalisierte neue Generation herangewachsen. Eine Entwicklungsgeschichte.

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AfD und der Kulturbetrieb: Ein Mattusek sitzt in einer Klangbrücke

Aachen. Vergangenen Donnerstag gastierte die AfD zum dritten Mal binnen weniger Monate in einer städtisch verwalteten Kultureinrichtung. Erstmals kam es dabei zu Gegenprotesten. Vor der Klangbrücke am Bushof demonstrierten an unterschiedlichen Stellen rund 100 Menschen gegen den Abend der AfD mit dem umstrittenen und reaktionären Autor Matthias Matussek. Thema des Abends waren „Eingriffe“ im „kulturmarxistischen Sinne“ in die gesellschaftliche Entwicklung unter dem Schlagwort „Gender Mainstreaming“. Unter den Gegendemonstranten waren nicht nur Vertreter/innen aus Kreisen klassischer antifaschistischer Initiativen sondern ebenso Homosexuelle sowie Jugendliche von „Fridays für Future“.

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Zuweilen antisemitischer Wahlkampf rechtsaußen: (Extreme) Rechte und die Europawahl 2019

Region Aachen. Ähnlich wie bei den meisten anderen („etablierten“) Parteien fiel der Wahlkampf anlässlich der Europawahl 2019 auch bei Parteien rechts der Union schwächer aus, als jener vor der letzten Landtags- und Bundestagswahl. Die Wahlergebnisse blieben bei diesen Parteien zudem oft leicht hinter jenen von 2017 zurück. Gleichwohl bestätigten die Ergebnisse rechte Hotspots in der Region und machten deutlich, dass die AfD nun mancherorts über ein festes Wählerpotential verfügt.

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Urteile gegen frühere KAL-Mitglieder durch Landgericht Aachen inhaltlich bestätigt

Aachen. Rund fünf bis sechs Jahre nach Urteilen in Erster Instanz hat das Landgericht Aachen Mitte vergangener Woche die Verurteilung zweier früherer Mitglieder der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) in einem Berufungsverfahren bestätigt. Allerdings fand angesichts der langen Verfahrensdauer eine Abänderung bei dem Strafmaß statt. Einer der nun rechtskräftig Verurteilten war vor Jahren Vorsitzender des Kreisverbandes Aachen der Neonazi-Minipartei „Die Rechte“ (DR).

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