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Corpsbrüder, Szene-Kader und alte Kameraden - Ein historisch-aktueller Streifzug durch das Milieu der "Neuen" Rechten in Aachen

Lange machte die Region als Hotspot der rechtsextremen Szene in NRW Schlagzeilen. Neonazi-Aufmärsche, Mandate und Aktivitäten der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), die „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), rechtsradikale Hooligans. Weniger Aufsehen erregte das, was man die „Neue Rechte“ [1] nennt – und das doch oft an die alte Rechte erinnert. Der Bogen spannt sich dabei von Denkzirkeln zum Rechtspopulismus, vom Völkischen bis hin zu Burschenschaften, von Fans der „Konservativen Revolution“ [2] über die Alternative für Deutschland (AfD) bis zum Antisemitismus.

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Drogenrazzia im Neonazi-Umfeld

Nach dem SEK-Einsatz und einer Drogenrazzia in Aachen-Brand am Mittwoch herrscht in der Neonazi-Szene helle Aufregung. Hauptsächlich betroffen von der Razzia war ein Haus, in dem unter anderem ein bekannter Neonazi lebt. Dieser wurde auch festgenommen. Während die Staatsanwaltschaft noch als Schwerpunkt ihrer Ermittlungen die Drogenkriminalität nennt, dürften den Behörden auch Informationen über neue Organisationsstrukturen der Neonazi-Szene und deren Finanzierung aufgefallen sein.

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Entwicklung Rechter Straftaten in der Region Aachen

Region. Auch im Jahr 2016 sind die durch Rechtsextremisten begangenen Straftaten in Nordrhein-Westfalen gegenüber den Vorjahren angestiegen. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Verena Schäffer hervor. Entgegen dem Landestrend ist dabei in der Region Aachen ein sehr leichter Rückgang zu verzeichnen, wobei besonders im Kreis Düren die rechten Straftaten im Jahr 2016 zurückgegangen sind.

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Verhaltener Wahlkampf rechtsaußen: (Radikale) Rechte und die Landtagswahl 2017

Die Wahlergebnisse der politisch rechts von der CDU stehenden Parteien in der Region Aachen waren bei der Landtagswahl sehr unterschiedlich. Während NPD, die neonazistische Partei „Die Rechte“ (DR) und die dem Siechtum anheim fallenden „Republikaner“ (REP) ähnlich wie im übrigen Land zuweilen im Promillebereich dahin dümpelten, schien die „Alternative für Deutschland“ (AfD) nicht nur enttäuschte Wähler anderer Parteien und vorherige Nichtwähler anzuziehen. Zuweilen konnte sie auch in ehemaligen Hochburgen rechter Parteien weitaus bessere Ergebnisse als andernorts verzeichnen.

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